Quentin Halys geht ohne Scheu in sein Zweitrunden-Duell bei den US Open gegen Alexander Zverev. Der Franzose trifft in der Nacht von Donnerstag auf Freitag nicht vor 2.10 Uhr auf den Weltranglisten-Zweiten – und setzt dabei auf eine klare Spielidee. Zverev schleppte sich erst nach einem Fünfsatzkrimi gegen Lorenzo Sonego in die zweite Runde.
US Open: Zverevs Gegner wittert seine Chance
Zverevs Gegner wittert Chance
Der Hamburger gewann nach 6:4, 3:6, 6:7 (7), 7:5, 6:4 und geriet phasenweise massiv unter Druck. „Ich habe ein bisschen mehr Rückhände verfehlt als sonst. Das passiert nicht sehr oft. Da ist klar noch Luft nach oben“, haderte Zverev mit seiner Leistung. Für Halys soll genau das der Ansatzpunkt sein – zumal Sonego Zverev immer wieder aus dem Rhythmus brachte. (US Open 2026 täglich im LIVETICKER)
Halys kennt Zverevs Schwachstellen – und seine eigenen Chancen
Halys verlor in dieser Saison zwar zweimal gegen Zverev, leistete aber gehörig Gegenwehr. Beim Masters in Miami ging es beim 7:6 (4), 7:6 (1) zweimal in den Tiebreak, bei den French Open in Paris schnappte sich Halys einen Satz.
„Und schon wieder Zverev… Klar, ein dicker Brocken. Aber wenn man sieht, wie eng es heute zwischen den Besten und Spielern meiner eher ‚zweiten‘ Kategorie zugehen kann, kann der Abstand sehr klein sein“, wird Halys von der L’Équipe zitiert. „Ich weiß, dass ich meine Chance habe. Aber da, wo sie stärker sind: Sie spielen über das ganze Jahr sehr viele richtig gute Matches. Aber in einem Match…“
Der Franzose betont zudem die gestiegene Dichte im Feld: „Man spürt ein Zusammenrücken in der Hierarchie. Das motiviert. Aber ich habe auch das Gefühl, dass heute alle Matches sehr schwer zu gewinnen sind. Wenn du nicht voll da bist, wird es nicht reichen.“ Genau diese Haltung will er gegen Zverev auf den Platz bringen.
Halys hat zudem seinen Stil angepasst. „Ich returniere von viel weiter hinten. Die Beläge sind überall deutlich langsamer geworden“, sagte er – und erklärte, warum blinder Vorwärtsdrang nicht mehr reicht. „Ich habe fast das Gefühl, dass ich lieber Sand spiele, weil es sich schneller anfühlt als selbst manche Indoor-Hartplätze.“ Gegen Zverev wird sich zeigen, ob diese neue Balance aus Aggressivität und Absicherung den nächsten Schritt ermöglicht.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.